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Zeitungsartikel der Thüringer Allgemeine vom 20.07.2018

(von Sandra Arm):

Jeden Tag ein bisschen besser: „Soccer City“ stellt sich neu auf

Norman Wohlfeld übernimmt Geschäftsführung des Fußballinternats in Lengenfeld unterm Stein.

Enge Kooperation mit Torwartschule Rudolph

Lengenfeld/Stein. Stillstand ist Rückschritt: Das internationale Fußballinternat „Soccer City“ in Lengenfeld unterm Stein möchte sich verändern – und stellt sich zum neuen Internatsjahr frisch auf. Personell wie strukturell. Und dabei soll es nicht bleiben. Die Ideen sprudeln dort, wo kreative Köpfe zusammenhocken. Nicht immer lassen sie sich gleich umsetzen. Es braucht Zeit.

Ein Jahr zum Beispiel. Wie bei Norman Wohlfeld. Vor gut zwölf Monaten schloss der 30-Jährige aus Geismar sein Studium der Betriebswirtschaftslehre ab und begann als Assistent der Geschäftsführung bei der Hebe- und Fördertechnik in Mühlhausen. Nach der Arbeit trainierte er – gemeinsam mit Heiko Fischer – die C-Jugend des JFV Süd 012 Eichsfeld und trat beim damaligen Landesklasse-Neuling DJK Struth noch selbst gegen den Ball.

Internes und externes Know-how verbinden

Mit dem neuen Internatsjahr werden sich die Prioritäten bei Wohlfeld etwas verschieben – er wird als Geschäftsführer die Geschicke des Nordthüringer Fußballinternats leiten. Ihm zur Seite stehen Andreas Seipel als sportlicher Leiter, Benedikt Seipel (pädagogische Leitung) und Sandra Gille (organisatorische Leitung).

„Es war vorher ein gut geführter Verein. Daraus wird eine gemeinnützige GmbH, die Vorteile eines Vereins mit der Gemeinnützigkeit und den professionellen Strukturen eines Unternehmens verbindet“, erklärt Wohlfeld.
Seinen Job in Mühlhausen hat er aufgegeben. Ein mutiger Schritt mit Weitsicht: „Vor einem Jahr war diese Konstellation noch nicht gegeben. In den vergangenen Monaten wurde überlegt, welche Dinge man verbessern kann. Und dafür braucht es fähige Leute.“ Und das notwendige Wissen.

Mit der Torwartschule Benjamin Rudolph holt man sich externes Torwartwissen ins Internat. Und nicht nur das. Man wird ein europaweites Leistungszentrum der Torwartschule mit integriertem Internat. In wöchentlich mehreren Trainingseinheiten werden die jungen Keeper gezielt auf die speziellen Anforderungen vorbereitet. Ergänzt wird das durch weitere Übungseinheiten im Mannschaftsverbund.
Als leitender Torwarttrainer am Standort in Lengenfeld/Stein und Chef des „Keeper Campus“ wird Wohlfeld fungieren. Als Absolvent des Torwarttrainer-Leistungskurses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und angehender A-Lizenz-Inhaber wird er gemeinsam mit Rudolph, dem Geschäftsführer der Torwartschule, die Ausbildung der Talente vorantreiben.

Wohlfeld und Rudolph kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim FSV Zwickau. „Er war dort mein Torwarttrainer, obwohl wir ein Jahrgang sind. Wir haben uns kennengelernt und gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Nach einem Jahr aber trennten sich unsere Wege. Benjamin hat die Zeit genutzt, um seine eigene Schule aufzubauen. 2017 hat er etwa 5000 Torhüter betreut. Wir haben uns über die Jahre nicht aus den Augen verloren, immer mal wieder miteinander gesprochen“, erzählt Wohlfeld.

In Zusammenarbeit mit Benjamin Rudolph startete am 2. Juli der erste Durchgang der Torwartleistungscamps im Internat. Vier weitere einwöchige Sommerlehrgänge folgen, in denen noch bis 3. August die Basistechniken des Torwartspiels vermittelt werden.

Als Coach bleibt Norman Wohlfeld dem JFV Süd 012 Eichsfeld ebenfalls erhalten. Er übernimmt das U17-Team von Benedikt Seipel, der momentan seine DFB-A-Lizenz erwirbt. Die Entwicklung der jungen Spieler stimmt positiv: Nach dem großen Aderlass im letzten Jahr werden nun wieder junge Talente das Südeichsfelder Internat in Richtung Jena, Wolfsburg oder Dresden verlassen. „Das eine Auge lacht, das andere weint. Wir wollen die Jungs weiterentwickeln und sind stolz, wenn sie zu namhaften Vereinen gehen. Andererseits müssen wir dann nach adäquatem Ersatz suchen“, sagt Wohlfeld, der nach wissbegierigen Spielern von der D- bis zur A-Jugend sucht.

Talente wechseln sogar zu europäischen Top-Clubs

Einige der Spieler finden sich sogar im Ausland wieder. Wie Torhüter Nikolas Hartmann. Vor drei Jahren wechselte der damals 15-Jährige in die Nachwuchsschule von Atletico Madrid. Einige Talente schaffen es selbst in die Nationalmannschaft oder werden zu Sichtungen eingeladen. Wie Ruwan Toumong, der in den USA geboren und in Indien aufgewachsen ist. Für die U14-Junioren-Nationalmannschaft der USA erhielt der U13-Fußballer kürzlich eine Sichtungseinladung.

Um sich für die Zukunft noch besser aufzustellen, gibt es ab dem neuen Internatsjahr eine U 12, die viermal pro Woche trainiert. Unter der Leitung von Andreas Seipel geht das Team in der anstehenden Saison in der Verbandsliga auf Tore- und Punktejagd.
Agiert wird mit Weitblick. Nicht ohne Grund, denn die U 13 wird erstmals in der neu eingeführten Thüringer Talente-Liga starten. „Wir mussten uns dafür bewerben und haben die Zulassung ohne Auflagen erhalten. Aus der Liga kann kein Verein absteigen. Die Ausbildung der jungen Spieler soll im Vordergrund stehen“, erklärt Wohlfeld. Dabei sind zwölf Mannschaften – unter anderem der FC Carl Zeiss Jena, Rot-Weiß Erfurt, Wacker Nordhausen, der 1. FC Gera, der USV Jena (Mädchen) und der ZFC Meuselwitz.

Ein paar der Ideen sind bereits umgesetzt – andere stehen noch in der Warteschleife. So sollen die Trainingsbedingungen verbessert werden. „In der neuen Serie betreut der JFV Süd Eichsfeld etwa 160 junge Kicker“, macht Wohlfeld deutlich. „Vor allem in den Wintermonaten haben wir große Probleme, den Trainings- und Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.“ Einen Großfeld-Kunstrasen gibt es in keiner der zum JFV gehörenden Ortschaften. „Das wäre ein echter Traum“, seufzt er und hofft, dass die Gemeinden und der Landkreis das Vorhaben der engagierten Ballsportler unterstützen.

Pläne gibt es zudem für einen Fahrdienst von Eschwege nach Mühlhausen und wieder zurück. „Wir könnten so die Eltern der Kinder entlasten, die sonst fast täglich ihre Kinder zum Training fahren. Der Fahrdienst muss aber auch finanziert werden“, erklärt Norman Wohlfeld die Idee, die keinesfalls utopisch klingt.

Mit einem anderen Projekt ist man schon weiter: Der Außenbereich des Internats erhält etwas von Urlaubs-Feeling: ein Beach-Volleyballfeld soll noch in diesem Sommer entstehen. Er kann schnell zu einem Beach-Fußballfeld oder Beach-Handballfeld umfunktioniert werden. „Wir möchten den Kindern und den Jugendlichen noch mehr Sportmöglichkeiten in ihrer Freizeit bieten“, meint Wohlfeld. Zusätzlich entstehen eine gemütliche Grillecke und einige Sitzgelegenheiten.

Und auch der Innenbereich des Lengenfelder Internats soll einen frischeren, helleren Anstrich erhalten. Das passiert jedoch alles nach und nach.

Für jede Veränderung braucht es Mut – und den hat das Team des Fußballinternats sicher.

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